Yoga

Dieser einmalige Ort zeichnet sich durch die Menschen aus, die hier ehrenamtlich und mit viel Herz arbeiten. Sie schaffen durch Überzeugung und Authentizität eine gemeinschaftliche Atmosphäre und einen unvergleichlichen Spirit. Die lebendige Vielfalt an Kursangeboten, Workshops und Kochkursen ist über viele Jahre gewachsen und erfindet sich immer wieder neu.

Wir unterrichten  nach der Tradition von Swami Sivananda und sind ein affiliiertes Sivananda Yoga Vedanta Center. Die Affiliierung bedeutet, dass wir uns hier in Hamburg an den Prinzipien der Sivananda Yoga Organisation orientieren: Praxis und Unterricht der traditionellen Yogalehren zu Gesundheit, Frieden, Einheit in Verschiedenheit und Selbstverwirklichung. Dafür lassen wir uns freiwillig von unseren spirituellen LehrerInnen ein Korrektiv geben, um uns dadurch weiterzuentwickeln. Durch das Vertrauen in dieses Korrektiv halten wir die Lehre lebendig und bescheiden. Alle LehrerInnen bei Y8 haben den Teachers’ Training Course (TTC) in der Sivananda Organisation absolviert und unterrichten freiwillig ehrenamtlich im Y8. Obgleich der Verein das Yoga nach den Prinzipien der Sivananda Yoga Vedanta Organisation unterrichtet, ist Y8 finanziell und administrativ unabhängig von ihr.

Für Neueinsteiger im Yoga finden 3 x im Jahr 6-wöchige Anfängerkurse statt, die die eigenständige Yogapraxis  vorbereiten.  Spezielle Workshops vertiefen die Asanapraxis und die Yogaphilosophie. Mittwochs, Freitags und 1 x im Monat Sonntags wird im Center Meditation angeboten. Wir sind von allen gesetzlichen Krankenkassen anerkannt. Nach 10 Yogastunden in den Open Classes oder nach Abschluss eines Anfängerkurses erhältst du eine Bescheinigung für deine Krankenkasse.

KUNSTRAUM

Für die Ausstellungen arbeitet eine projektbezogene und ehrenamtliche Crew mit international vorwiegend konzeptuellen Künstler*innen wie u.a. Karin Sander, Carl Andre, Jonathan Monk, John Baldessari, Joseph Kosuth, Rita McBride, Angela Bulloch, Gerwald Rockenschaub, Lawrence Weiner und Ceal Floyer zusammen. > www.artyoga.de/art/artists

Aus der künstlerischen Auseinandersetzung entstehen ortsspezifische Installationen, bei denen die Teilnehmenden lernen, das implizite Ineinandergehen von Raum und Selbst (Raumselbst) sowie dessen Auswirkung von einer Metaebene zu beobachten. Gefördert wird diese Wahrnehmung zum einen durch ritualisierte Yogastellungen, die einen stillen Zwischenraum  (stithi) freilegen. Zum anderen  durch die Interventionen, die von den eingeladenen Künster*innen vorgenommen werden.

Der Verein KUNSTRAUM + YOGA e.V. unterstützt die künstlerische und yogische Praxis vor Ort, indem er die Tätigkeitsfelder dieses Ortes in verschiedene Arbeitsbereiche, mit unterschiedlich großen Teams, aufteilt. Somit werden größere gestalterische und soziale Kapazitäten geschaffen, neue Talente entdeckt und das Programm erfährt eine gemeinschaftliche Erweiterung. Konzeptkunst, die sich mit der Raumwahrnehmung beschäftigt und die körperliche wie geistige Ebene des Yoga sollen hier eine konstruktive Auseinandersetzung erfahren. Für die Yogapraktizierenden ist so ein besonderer Wahrnehmungsraum geschaffen worden. Nicht nur der Mensch betritt als ein immer wieder anderes Wesen diesen Raum, sondern auch der Raum tritt als verändertes Wesen auf. Die Schüler*innen werden ganz unvermittelt mit der Denkart der jeweiligen Künstler*innen konfrontiert und sind aufgefordert, sich in dem verwandelten Raum neu zu verorten. An diesem Ort treffen sich Menschen, die mehr als ein reines Bewegungsangebot suchen. Oft führt ein Wunsch nach Veränderung an diesen Ort, wo Konzentration, Stille, Hilfsbereitschaft, Freiwilligkeit sowie ein respektvoller Umgang gerne geteilt werden. So manche*r hat durch diesen Ort seinem Leben eine entscheidende Wende und neue Ausrichtung gegeben.