Y8 Kunstraum +Yoga e.V. Hamburg Raum

Yoga

Dieser einmalige Ort zeichnet sich durch die Menschen aus, die hier ehrenamtlich und mit viel Herz arbeiten. Sie schaffen durch Überzeugung und Authentizität eine gemeinschaftliche Atmosphäre und einen unvergleichlichen Spirit. Die  Kursangebote, Workshops und Kochkursen ist über 20 Jahre gewachsen.

Wir unterrichten bei Y8 nach der Tradition von Swami Sivananda und sind ein affiliiertes Sivananda Yoga Vedanta Center. Die Affiliierung bedeutet, dass wir uns hier in Hamburg an den Prinzipien der Sivananda Yoga Organisation orientieren: Yoga wird mit einem ganzheitlichem Ansatz als Weg zu körperlicher, geistiger und spiritueller Gesundheit unterrichtet. Yoga löst Blockaden und verhilft zu Gelassenheit und innerer Stärke, um die Herausforderungen des hektischen Alltags in unserer modernen Welt zu meistern. Dafür lassen wir uns freiwillig von unseren spirituellen LehrerInnen (Swamis und Acharyas der Sivananda Yoga Vedanta Organisation) ein Korrektiv geben, um uns dadurch weiterzuentwickeln. Durch das Vertrauen in dieses Korrektiv halten wir die Lehre lebendig und bescheiden. Alle LehrerInnen bei Y8 haben den Teachers’ Training Course (TTC) in der Sivananda Organisation absolviert und unterrichten freiwillig ehrenamtlich im Y8. Obgleich der Verein das Yoga nach den Prinzipien der Sivananda Yoga Vedanta Organisation unterrichtet, ist Y8 finanziell und administrativ unabhängig von ihr.

Für Neueinsteiger im Yoga finden 3 x im Jahr 6-wöchige Anfängerkurse statt, die die eigenständige Yogapraxis  vorbereiten.  Spezielle Workshops vertiefen die Asanapraxis und die Yogaphilosophie. Mittwochs, Freitags und 1 x im Monat Sonntags wird im Center Meditation angeboten.

KUNSTRAUM

Für die Ausstellungen arbeitet eine sich stets wechselnde projektbezogene und ehrenamtliche Crew mit internationalen konzeptuellen Künstlern wie u.a. Karin Sander, Carl Andre, Jonathan Monk, John Baldessari, Joseph Kosuth, Rita McBride, Angela Bulloch, Gerwald Rockenschaub, Lawrence Weiner und Ceal Floyer zusammen. > www.artyoga.de/art/artists

Aus der künstlerischen Auseinandersetzung entstehen ortsspezifische Installationen, bei denen die Teilnehmenden lernen, das implizite Ineinandergehen von Raum und Selbst (Raumselbst) sowie dessen Auswirkung von einer Metaebene zu beobachten. Gefördert wird diese Wahrnehmung zum einen durch ritualisierte Yogastellungen, die einen stillen Zwischenraum  (stithi) freilegen. Zum anderen  durch die Interventionen, die von den eingeladenen Künstlern vorgenommen werden. Konzeptkunst, die sich mit der Raumwahrnehmung beschäftigt und die körperliche wie geistige Ebene des Yoga sollen hier eine konstruktive Auseinandersetzung erfahren. Für die Yogapraktizierenden ist so ein besonderer Wahrnehmungsraum geschaffen worden. Nicht nur der Mensch betritt als ein immer wieder anderes Wesen diesen Raum, sondern auch der Raum tritt als verändertes Wesen auf. Die Schüler werden ganz unvermittelt mit der Denkart der jeweiligen Künstler konfrontiert und sind aufgefordert, sich in dem verwandelten Raum neu zu verorten. An diesem Ort treffen sich Menschen, die mehr als ein reines Bewegungsangebot suchen. Oft führt ein Wunsch nach Veränderung an diesen Ort, wo Konzentration, Stille, Hilfsbereitschaft, Freiwilligkeit sowie ein respektvoller Umgang gerne geteilt werden. Viele Menschen haben durch diesen Ort ihrem Leben eine entscheidende Wende und neue Ausrichtung gegeben.